Strand und Küstenabschnitt
Der freie Strand nahe den Turmruinen liegt in einer kleinen Bucht. Die Küste verbindet Sand, kleine Kiesel und niedrige Felsen; dahinter erstrecken sich mediterrane Macchia und Dünenbereiche.
Entlang der Küste folgen breitere Sandabschnitte, teils mit Strandbädern und teils als freier Strand. Form und Sandmenge der kleinen Buchten können sich nach Wind und Sturm verändern.
Spunnulate und Naturschutzgebiet
Das Schutzgebiet Palude del Conte e Duna Costiera liegt vollständig im Gemeindegebiet von Porto Cesareo und umfasst fast 900 Hektar. Es schützt Dünen, Feuchtgebiete, mediterrane Macchia und Küstenlebensräume, die mit dem Meeresschutzgebiet verbunden sind.
Typisch für Torre Castiglione sind die Spunnulate: Grundwasseraustritte infolge von Karsterosion, umgeben von Vegetation, die an salzhaltige Lebensräume angepasst ist. Sie sind empfindliche Landschaftselemente und nicht einfach Wasserlöcher.
Die Ruinen von Torre Castiglione
Die Region Apulien datiert den Bau des Turms auf etwa 1568. Er gehörte zum Netz der Küstenwachtürme des 16. Jahrhunderts, das den Küstenstreifen vor Gefahren vom Meer schützen sollte.
Das Bauwerk stand zwischen Torre Lapillo und Torre Colimena. Heute sind nur noch Ruinen erhalten, die den Badeort weiterhin prägen und über der Felsküste liegen.